Dänemark streicht OIOUBL 3 und vereinfacht E-Invoicing
Am 14. Januar 2026 gab die dänische Wirtschaftsbehörde bekannt, dass die geplante Einführung von OIOUBL 3 gestrichen wird. Ausschlaggebend war das Feedback von Serviceprovidern zum hohen Implementierungsaufwand.
Die Entscheidung markiert einen Richtungswechsel nach mehreren schrittweisen Erweiterungen von OIOUBL, die bereits zu mehr Komplexität geführt haben.
Zunehmende Komplexität im OIOUBL-Rahmen
In den letzten Jahren wurde OIOUBL durch gezielte Updates weiterentwickelt, etwa durch zusätzliche Datenfelder und strengere Validierungen. Dazu zählt auch die Einführung von CO2-Daten zur Unterstützung von Nachhaltigkeitsanforderungen.
Weitere Informationen dazu finden sich im Beitrag Dänemark ergänzt OIOUBL um CO2-Daten.
Parallel dazu wurden verschärfte OIOUBL-Validierungsregeln für 2026 angekündigt. Details sind im Artikel OIOUBL-Validierungsupdate 2026 in Dänemark beschrieben.
Vor diesem Hintergrund hätte OIOUBL 3 den Implementierungsaufwand weiter erhöht.
Von parallelen Standards zu einer einheitlichen Lösung
Mit der Streichung von OIOUBL 3 verfolgt Dänemark das Ziel, die Anzahl paralleler E-Invoicing-Standards zu reduzieren und langfristig auf einen einheitlichen Ansatz zu setzen.
Ausblick: Weitere Details beim Nemhandelsforum
Weitere Informationen sollen beim Nemhandelsforum am 24. Februar 2026 in Kopenhagen vorgestellt werden.