Frankreich bestätigt Chorus Pro für E-Rechnungen
Lieferanten können Chorus Pro vor den B2B Vorgaben 2026 weiter nutzen
Die französische Steuerverwaltung DGFIP hat bestätigt, dass Chorus Pro weiterhin die Referenzplattform für E-Rechnungen im öffentlichen Sektor bleibt. Diese Kontinuität ist wichtig, da ab 2026 neue Pflichten für B2B E Invoicing und E Reporting gelten. Lieferanten öffentlicher Stellen können sich daher auf ein vertrautes System stützen, während sie sich auf neue Anforderungen vorbereiten.
Unterstützung konformer Formate
Chorus Pro erfüllt bereits die technischen Standards des kommenden Mandats. Die Formate Factur-X, UBL und CII werden unterstützt. Über die Integration mit Hélios können öffentliche Einrichtungen XML Rechnungen in Factur-X konvertieren und so eine reibungslose Interoperabilität im französischen Ökosystem für E Rechnungen sicherstellen.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
Öffentliche Einrichtungen und ihre Lieferanten sollten die Vorbereitung nicht aufschieben. Um 2026 regelkonform zu sein, wird empfohlen:
- Prüfen, ob ihre Rechnungssysteme mit Chorus Pro und den vorgeschriebenen Formaten kompatibel sind
- Mit Softwareanbietern zu Updates für Factur-X, UBL und CII Rücksprache halten
- Systemupgrades, Tests und Schulungen rechtzeitig planen
Sanktionen bei Nichteinhaltung greifen, sobald das Mandat in Kraft tritt. Frühzeitiges Handeln ist daher wichtig.
Zusätzliche Informationen
Die offizielle Mitteilung der französischen Steuerverwaltung enthält alle Details. Sie ist besonders relevant für Fachleute aus Finance und Procurement, die mit öffentlichen Stellen arbeiten:
Mitteilung lesen.
Wichtigste Punkte
- Kompatibilität mit Chorus Pro und den vorgeschriebenen Formaten vor 2026 sicherstellen
- Softwareupdates für Factur-X, UBL und CII einplanen
- Frühe Vorbereitung hilft, Sanktionen zu vermeiden



